Der kleine aber feine Schulgarten

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Im Schulgarten blüht es bereits!

Der Garten hat dem Frühjahrssturm standgehalten, die erste Hitzewelle überstanden, sich dem Angriff gieriger Nacktschnecken widersetzt und er wird auch den gefräßigen Erdflöhen trotzen, die kleine Löcher in die Blätter knabbern! Die Kinder haben die ersten Erdbeeren gepflückt. Die Weinreben klettern fleißig, brauchen aber die Hilfe der Kinder, um Halt zu finden. Die Kiwi schafft das ganz alleine und rankt einfach um den Zaun. Die Johannisbeeren nehmen Farbe an und die Stachelbeeren werden immer dicker. Vielleicht schmecken zum späten Sommer sogar die ersten Äpfel. Die Himbeersträucher müssen noch etwas wachsen – vielleicht gibt es im nächsten Jahr etwas zum Ernten. Die Pfefferminze wuchert vor sich hin, sodass es bald erfrischenden Eistee geben kann. Die Ernte an Paprika und Tomaten fällt vermutlich noch zu spärlich aus, um auf dem Wochenmarkt einen Stand zu mieten. Unseren tierischen Mitbewohnern schmeckt die eine oder andere Pflanze oder deren Frucht offensichtlich auch recht gut. Bleibt zu hoffen, dass es pünktlich zu Halloween mindestens einen riesen Kürbis geben wird!

Frau Henker und Frau Kächele-Jost sind mit den Kindern in den letzten Wochen fleißig gewesen. Die Insektenhotels wurden repariert und die Erdbeeren wurden mit Streu gemulcht. Die Hochbeete wurde liebevoll gehegt und gepflegt und späten Karotten wurden ausgesät. Auch das Unkraut wird stets gewissenhaft gezupft. Endlich müssen sich die Kinder nicht auf’s Laubfegen, Schneckenjagen und Gießen beschränken.

Die Initiative der beiden Betreuerinnen war ausschlaggebend dafür, dass der Garten überhaupt so schön revitalisiert werden konnte. Auf Seiten der Stadt herrscht große Skepsis gegenüber solchen Projekten. Das haben die beiden in zahlreichen Gesprächen vor Ort immer wieder feststellen dürfen.

„Regenwürmer sind nicht ekelig!“

Das „Bohnen-Ziehen“ auf dem Fensterbrett in der dritten Klasse war uns zu wenig. Keine 5 ha auf dem Birkacher Feld, aber immerhin tolle 150 qm direkt neben dem Schulhof! Wir wollen dennoch den Kindern die Saisonalität von heimisch produziertem Obst und Gemüse verdeutlichen. Im Schulgarten werden sie sensibilisiert, wieviel Arbeit, Zeit und Aufwand im Anbau von Lebensmitteln steckt. Hier dürfen nicht nur die Hände dreckig werden! Natürlich lernen die Kinder auch den ursprünglichen Geschmack von nachhaltig angebautem Kräutern, Obst und Gemüse im Vergleich zu industriell gefertigten Lebensmitteln wieder kennen. Erdbeerennaschen ist ausdrücklich erlaubt – nicht aus Nahost, sondern selbst angepflanzt und gepflückt. Aus dem Lavendel soll Seife hergestellt werden und nach getaner Arbeit können die Beine neben den vielen Duftpflanzen ausgestreckt oder die Bienen beobachtet werden!

„Viel Spaß beim Hegen und Pflegen und wenig Verdruss beim Aufräumen!“

„Ich kann das alleine, Du musst mit nicht helfen!“ – Die kindgerechte Gestaltung von Hochbeeten und Arbeitsflächen standen im Vordergrund. Alle Arbeitsgeräte und Utensilien sind für Kinderhand. Der Unterhaltsaufwand – auch in den langen Sommerferien  – für Bewässerung und Pflege, der nicht durch die Kinder übernommen werden kann, ist durch die durchdachte Anordnung, hochwertigen Geräte und den intelligenten Ausbau des Geräteschuppens besonders geringgehalten. Der Schulgarten ist für die „Erwachsenen“ Lust statt Frust.

Mit der Hand am Arm!

Für den späten Herbst sind alle engagierten Eltern aufgerufen, zwei oder drei Stunden ihrer Freizeit für eine kleinen Arbeitseinsatz im Schulgarten zu opfern. Gesucht werden eine Handvoll Eltern, die das Sonnensegel abmontieren und helfen, die Beete vom Herbstlaub zu befreien und winterfest herzurichten. Interessierte melden sich bitte bei Frau Henker & Team!

Beet-Paten gesucht!

Damit die Kinder nach den Sommerferien ordentlich selbst handanlegen, buddeln, gärtnern und rotz dreckig nach Hause kommen können, brauchen wir eure finanzielle Unterstützung! Die automatische Beregnungsanlage will im Herbst fachkundig gewartet werden und irgendetwas an Material wird immer gebraucht. Der Freude der Kinder soll der schnöde Mammon nicht im Wege stehen! Im Schulgarten gibt es immer etwas zu tun.

Patenschaft für ein Hochbeet:
15 EUR für ein Jahr, 30 EUR für 2 oder 60 EUR für 4 Jahre

Patenschaft für ein äußeres Viertel im Rondell:
„Bienen-Oase“, „Duftbeet“, „Obst/Beeren“ und „Rosen/Lavendel“
100 EUR für ein Jahr, 200 EUR für 2 oder 400 EUR für 4 Jahre

Zwei oder mehr Familien können sich natürlich auch eine Patenschaften teilen. Ab Beiträgen von 200 EUR und mehr erhalten die Paten eine Spendenbescheinigung.

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE19 6012 0500 0001 7643 01
BIC:    BFSWDE33STG
Stichwort: Spende Schulgarten Beet-Patenschaft

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